Über mich
So lange ich mich zurück erinnere, war ich eine Pferdenärrin. In meinen Träumen
wollte ich mit Pferden und Kindern zusammenarbeiten. Mit 13 Jahren hatte ich meinen
Vater endlich so weit, dass ich mir ein eigenes Pferd kaufen durfte. Es war ein
unausgebildeter, junger Fuchs mit Namen Mowgli, den ich alleine ausbildete und der
mich bis heute auf meinem Lebensweg begleitet.
Als ich 18 Jahre alt war, machte ich meinen Trainerschein im Reiten. Ich begann
mein Praktikum als Erzieherin in einem Sportkindergarten. Vier Jahre später bestand
ich meine staatliche Prüfung als Erzieherin. Es folgte eine Ausbildung zum Pferdewirt
mit dem Schwerpunkt "Reiten", die ich jedoch bald abbrach. Ich merkte,
dass mir die Nähe und Freundschaft zu Tieren viel wichtiger war, als das Leistungsstreben
mit dem "Sportgerät" Pferd.
Ich begann als Erzieherin im Kinderhort eines sozialen Brennpunktes in Köln zu arbeiten.
Dort blieb ich zweieinhalb Jahre. In dieser Zeit lagen meine Schwerpunkte in der
Bewegung und der Natur. Die Arbeit machte mir viel Spaß, doch mein Traum war noch
nicht erfüllt. So ging ich nochmals für ein Jahr in die Ausbildung und absolvierte
im Sommer 2007 die Prüfung zur Motopädin.
Seit meinem 18. Lebensjahr arbeite ich nebenbei als selbstständige Reitlehrerin.
Ich unterrichte in unterschiedlichen Ställen. Um verstärkt Kindern die Nähe zum
Pferd ermöglichen zu können, erwarb ich nach einigen Gesprächen mit Freund und Familie
2006 "Pilgim (Pili)" und später "Bobby".
Als Erzieherin und Motopädin stand ich nun vor einer schwierigen Entscheidung:
"Zurück in den Kindergarten oder als Selbstständige durchschlagen?"
Ich entschied mich für den zweiten Weg – die Selbstständigkeit!
Und es war die richtige Entscheidung!
So arbeite ich als Motopädin und Reitlehrerin in der Bewegungstherapie.
Ich habe mittlerweile drei Pferde, einen Hund und drei Kaninchen, die ich teilweise
schon in die tiergestützte Arbeit mit einbeziehe. Der Rest befindet sich noch in
der Ausbildung zum späteren Therapieeinsatz.